Pfarreiengemeinschaft

Christkönig Saal • St. Oswald Teuerting

Würdiger Abschied für langjährige Organistin

Im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes am Ostermontag in der Christkönigskirche in Saal, wurde die langjährige Organistin Frau Christine Pernpeintner, die seit 2003 ihren Dienst als Organistin und Kantorin in der Pfarreiengemeinschaft Christkönig/St. Oswald ausübte, verabschiedet. Die rüstige 87-jährige wuchs in einer musikalischen Familie auf. Bereits als 11-jährige trat sie – neben ihren sieben Geschwistern, die bereits im Kirchenchor sangen – selbst in den Chor in ihrer Heimatpfarrei Herrnwahlthann ein. Was damals begann, sollte ein Leben lang andauern.  Von 1956 bis 1959 studierte sie Kirchenmusik an der Kirchenmusikschule in Regensburg – einer Ausbildung, die sie mit Leidenschaft und Talent erfüllte. Parallel dazu bildete sie sich im Sologesang weiter, bis hin zu einem Meisterkurs 1970 in Luzern bei der renommierten Professorin Elisabeth Grümmer. Sopranistin, Organistin, Chorleiterin – Frau Pernpeintner war in allem zu Hause. Ihre berufliche Laufbahn führte sie durch viele bedeutende Stationen: Als Musiklehrerin, als Dozentin an der Fachakademie für Kirchenmusik in Regensburg, als Regionalkantorin und Dekanatskirchenmusikerin – stets mit einem Ziel: Die Kirchenmusik lebendig zu halten und weiterzugeben. 1997 wurde ihr eine besondere Ehre zuteil: Bischof Manfred Müller ernannte sie zur Bischöflichen Kirchenmusikdirektorin – als erste Kirchenmusikerin überhaupt in einem deutschen Bistum. Diese Auszeichnung spricht für sich.  2003 nahm sie dann den Dienst in Saal mit den Filialkirchen auf. Ein großer Dank gebührt Frau Pernpeintner, die sich mit voller Kraft dafür einsetzte, dass die Orgelsanierung in der Christkönigskirche 2020 verwirklicht werden konnte. Pfarrer Dr. Augustin Lobo würdigte Frau Pernpeintner sichtlich bewegt: „ Sie haben der Kirchenmusik Ihr Leben geschenkt. Nicht als Beruf allein, sondern als Berufung. Sie haben gesungen und gespielt, gelehrt und begleitet, geformt und gefeiert und das über Jahrzehnte hinweg mit einer Selbstverständlichkeit und Bescheidenheit, die beeindruckend ist.“ Auch die Chorleiterin Marion Gassner verabschiedete Frau Pernpeintner in einer kurzweiligen, amüsanten Ansprache, in der sie die Zusammenarbeit und das Wirken von und mit Frau Pernpeintner beschrieb. Da Frau Pernpeintner immer auf „ihr“ Orgelkissen bestand, ohne dass sie nicht zu spielen vermochte, hat der Chor es ihr als Abschiedsgeschenk mit „Mein Orgelkissen“ besticken lassen. Freudestrahlend nahm Frau Pernpeintner die wertschätzenden Worte, lieben Wünsche und Geschenke entgegen.

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Kinderherzen erspüren den Kreuzweg

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Was geschah am Karfreitag eigentlich genau? Um diese Frage altersgerecht zu beantworten, lud die Pfarreiengemeinschaft Saal/Teuerting zu einem besonderen Kinderkreuzweg in die Christkönigskirche ein. Über 50 Kinder machten sich gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg, um das Leiden und Sterben Jesu aktiv nachzuspüren. Das Vorbereitungsteam der Pfarrei Christkönig hatte die Andacht so gestaltet, dass die jungen Teilnehmer ganz im Mittelpunkt standen. Durch gemeinsames Singen und Beten wurde die Geschichte Jesu lebendig und verständlich erzählt. Ein besonderes visuelles Highlight unterstützte dabei die Erzählung: Die einzelnen Stationen des Kreuzweges wurden in hellen, kindgerechten Illustrationen direkt an die große Kirchenwand gebeamt. An den verschiedenen Stationen tauchten die Kinder tief in das Geschehen ein: Leicht verständliche Texte und Impulse schlugen dabei immer wieder die Brücke zum eigenen Alltag der Kleinen. Besonders eindrucksvoll war das aktive Gestalten der Stationen. Mit großem Eifer und spürbarer Ernsthaftigkeit brachten sich die Kinder ein. Als Zeichen für schwere Momente und Sorgen legten sie Steine vor das Kreuz nieder. Doch der Weg endete nicht in der Trauer: Zum Zeichen der Hoffnung und der herannahenden Auferstehung wurden im Anschluss Blumen am Kreuz niedergelegt. Die stimmungsvolle Feier vermittelte den Familien die zentrale Botschaft des Osterfestes: Dass Gott immer liebend an ihrer Seite ist und in traurigen Zeiten Hoffnung schenkt.

 

 

Palmsonntag in Christkönig

Am letzten Sonntag der Fastenzeit, dem Palmsonntag, wird der Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert. Trotz des nasskalten Wetters haben sich viele Kinder, Erwachsene und Familien am Alten Friedhof versammelt, um dann in einer Prozession singend und betend, mit den von Pfarrer Dr. Augustin Lobo gesegneten Palmzweigen, zur Christkönigskirche zu ziehen. Im Pfarrsaal fand, zeitgleich zur Hl. Messe, die von Pastoralrefernt Jürgen Willkofer mit dem Kinderkirchenteam gestaltete Kinderkirche statt. Zum Vaterunser zogen die Kinder dann mit ihren gebastelten Palmzweigen und mit Gitarrenbegleitung singend in die Christkönigskirche ein, wo sie sich alle um den Altar versammeln durften und dann mit den Gläubigen in Gemeinschaft den Gottesdienst gefeiert haben

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Pfarrgemeinderat stellt sich vor

Unter dem Motto: „Gemeinsam gestalten gefällt mir“, wurden am 01.03.26 in ganz Bayern die Pfarrgemeinderäte neu gewählt. In der Pfarrei Christkönig/St. Oswald sind nun 15 Personen im Gesamtpfarrgemeinderat vertreten. Hauptamtlich sind Pfarrer Dr. Augustin Lobo, Pfarrvikar Jacob Biji und Pastoralreferent Jürgen Willkofer im Gremium. Von den Gläubigen gewählt wurden: Kathrin Bach, Gertraud Fahrnholz, Eva Feike, Anke Furch, Anna Gruber, Anna-Lena Mader, Christian Mühlbauer, Claudia Nerb, Carolin Plank, Simone Raith, Maria Schinn und Martina Wendlinger. In der konsituierenden Sitzung wurde das bewährte Team Anke Furch als Gesamtpfarrgemeinderatssprecherin und ihre Stellvertreterin und zugleich Schriftführerin Martina Wendlinger von den anwesenden Stimmberechtigten gewählt. Pfarrer Dr. Augustin Lobo bedankte sich bei den scheidenden Pfarrgemeinderäten Gerhard Ingerl, Daniela Karl, Emanuel Lange und Hans Stark für ihre Unterstützung, die stets konstruktive Zusammenarbeit und das Engagement. Für die wertvolle Zeit und den Einsatz in der Pfarrgemeinde wurden die ehemaligen Pfarrgemeinderäte mit einem Geschenkkorb belohnt.

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